Rauchen in Kinofilmen:
Einfluss auf europäische Jugendliche und politische Optionen
Tabakwerbung hat einen Einfluss auf den Beginn des Rauchens im Jugendalter. Deshalb haben die meisten EU- Mitgliedsstaaten Tabakwerbung eingeschränkt oder gänzlich verboten. Allerdings verhindert auch ein absolutes Tabakwerbeverbot nicht, dass rauchende Filmstars dazu beitragen, dass Jugendliche ein positives Image des Rauchens vermittelt bekommen. Der Fokus dieses Projektes liegt daher auf einer Integration des Problems des Rauchens in Kinofilmen in die europäische Anti-Tabak-Strategie.
Generelle Ziele des Projekts:
- Quantifizierung des Ausmaßes, in dem in europäischen Kinofilmen (unter Einschluss deutscher Produktionen) geraucht wird, und Prüfung, ob und ggf. in welchem Ausmaß ein Zusammenhang mit dem Rauchverhalten Jugendlicher besteht.
- Analyse der gegenwärtigen politischen Maßnahmen und Regelungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im Hinblick auf das Rauchen in Kinofilmen. Entwicklung von möglichen Maßnahmen zur Reduzierung des Rauchens in Kinder- und Jugendfilmen auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene (WHO Rahmenabkommen zur Tabakkontrolle).
Europäische Projektpartner: Deutschland (IFT-Nord), Island (Institut für Volksgesundheit), Italien (Universität Avogadro), Polen (Medizinische Universität Posen), Niederlande (Universität Nijmegen), Großbritannien (Wissenschaftliche Einheit für Sozialmedizin und öffentliche Gesundheit des Wissenschaftlichen Forschungsrats).
IFT-Nord ist der federführende Partner in diesem europäischen Projekt und somit hauptverantwortlich für dessen Durchführung.
Weitere Informationen zum Projekt können der Homepage www.smokefreemovies-europe.eu entnommen werden.
Publikationen
Literaturverzeichnis zu diesem Projekt
Laufzeit
Januar 2009 bis Dezember 2011
Förderung
Europäische Kommission, Bundesministerium für Gesundheit
