Suchtprävention in der Ausbildung

Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Verbreitung, Inanspruchnahme und Einfluss von Präventions­- und Gesundheitsfördermaßnahmen in Berufsschulen und Berufsfachschulen. Das Vorhaben knüpft an eine Befragung von 5.688 Auszubil­denden an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in den Jahren 2012 bis 2014 in insgesamt sieben Bundesländern durchgeführt wurde (Förderkennzeichen: IIA5-2512DSM208).

Durch weitere Analysen und eine Ergänzung der Datenbasis soll einerseits ermittelt werden, wie groß der Anteil an Auszubildenden ist, die an einer Maßnahme teilgenommen haben, und ob sich bei diesen Auszubildenden etwas an ihrem Substanzkonsum verändert hat. Andererseits soll erstmalig ein Überblick erstellt werden, welche konkreten Maßnahmen in den einzelnen Befragungsregionen angeboten und umgesetzt werden.

Publikationen zu den Ursprungsstudien

Montag J, Hanewinkel R, Morgenstern M. Verbreitung und Korrelate des Substanzkonsums unter 5688 Auszubildenden an beruflichen Schulen. Gesundheitswesen 2015; 77: 411–17. DOI

Montag J, Morgenstern M, Hanewinkel R. Substanzkonsum und Ausbildungserfolg. Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis 2015; 3: 44–8.

Morgenstern M, Montag J, Hanewinkel R. Konsum psychotroper Substanzen und Ausbildungszufriedenheit. Das Gesundheitswesen 2017; 79: 10–8. DOI

Beginn: 2017

Förderung

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Bundesministerium für Gesundheit, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages