NICHTRAUCHEN.TIEFDURCHATMEN

Die Initiative des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein

Unter dem Dach der Präventionskampagne NICHTRAUCHEN.TIEF DURCHATMEN werden verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Schleswig-Holstein koordiniert.

Im Jahr 2014 stand die Prävention im Sportverein im Mittelpunkt: Ausgehend von einer Bedarfsanalyse wurden Maßnahmen entwickelt, um Sportvereine in der Prävention zu unterstützen. Gemeinsam mit der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V. und der Ambulanten und Teilstationären Suchthilfe (Landesverein für Innere Mission e.V.) als Kooperationspartnern wurden neben dem Rauchen auch der riskante Alkoholkonsum, der Einsatz leistungsfördernder Mittel sowie Sportwetten bzw. Glücksspiel adressiert.

Weitere Informationen unter www.tiefdurchatmen.info.

Förderung:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein


Eigenständig werden 5+6

Ein Schulprogramm zur Prävention des Substanzmissbrauchs

Im Rahmen des Förderungsschwerpunktprogramms „Primärprävention“ der Deutschen Krebshilfe erhält das IFT-Nord Mittel zur Implementation und Evaluation des Unterrichtsprogramms „Eigenständig werden 5+6“. Mit dem Forschungsvorhaben werden folgende Ziele verfolgt:

Weitere Informationen zur Studie können der Homepage entnommen werden.

Förderung

Deutsche Krebshilfe e.V.

Publikationen


Vernetzte www.Welten

Unterrichtsprogramm zur Förderung von Medienkompetenz
für Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassenstufe

Vernetzte www.Welten ist ein Projekt zur Primärprävention problematischen Computer- und Glücksspiels bei Jugendlichen. Es soll die Jugendlichen einerseits darin unterstützen, den Computer und das Internet für die eigenen Bedürfnisse kompetent und verantwortungsvoll nutzen zu können. Andererseits sollen die Jugendlichen für mögliche Risiken der Mediennutzung sensibilisiert werden. Das Programm umfasst vier Unterrichtseinheiten, die die Themen Internet, Kommunikation, Computerspiele und Glücksspiel behandeln.

Inhaltlich fokussiert das Programm auf die Vermittlung medien- und suchtspezifischen Wissens. Dieses Wissen soll als Basis für die Reflexion, die Diskussion und den Austausch über die Mediennutzung und Medieninhalte mit Freunden, Eltern oder Lehrkräften dienen.

Bei Vernetzte www.Welten handelt es sich um ein "open-access" Programm, d.h. alle Materialien können kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Die Materialien und Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage.

Förderung

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Publikationen


Initiative: Alkoholprävention an Schulen

Auszeichnung von Schulen

Die „Initiative: Alkoholprävention an Schulen“ richtet sich an Schulen mit Sekundarstufe und zielt darauf ab, deren bereits vielfach erfolgende Aktivität im Bereich Alkoholprävention in Form einer Auszeichnung anzuerkennen und zu würdigen.

Vorerst beschränkt auf drei Bundesländer (Berlin, Hessen und Schleswig-Holstein) wurden interessierte Schulen 2013 eingeladen, ihre Aktivitäten im Bereich der Alkoholprävention in einem Online-Fragebogen zu dokumentieren. Je nach erreichter Punktzahl aufgrund der Anzahl und Art der Aktivitäten wurden die Schulen mit Urkunden und Geldpreisen in unterschiedlicher Höhe ausgezeichnet.

Die Initiative wurde wissenschaftlich begleitet. Hierbei stand die Untersuchung der Akzeptanz der Initiative im Vordergrund.

Förderung

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Lieber schlau als blau - für Jugendliche und junge Erwachsene

Ein Modellprojekt zur Alkoholprävention an Berufsschulen Schleswig-Holsteins

Das von Lindenmeyer und Rost für den Sekundarschulbereich entwickelte Präventionsprogramm "Lieber schlau als blau" wurde für das Setting Berufsschule adaptiert, an schleswig-holsteinischen Berufsschulen umgesetzt und hinsichtlich Akzeptanz und Machbarkeit evaluiert.

Förderung

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Publikationen


Primärprävention problematischen Computer- und Glücksspiels bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schleswig-Holstein

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein setzte das IFT-Nord ein Projekt zur Prävention problematischen Computer- und Glücksspiels um. Im Rahmen des Projektes wurde eine primärpräventive Einheit zum Einsatz in den Klassenstufen 6 und 7 an weiterführenden Schulen entwickelt, die neben den Arbeitsmaterialien für den Unterricht auch Informationen für Eltern und Lehrkräfte beinhaltet.

In einer prospektiven Kontrollgruppenstudie mit drei Messzeitpunkten wurde die Wirksamkeit und Akzeptanz der Präventionseinheit evaluiert. Das heißt, in einem Teil zufällig ausgewählter Schulen wird das Präventionsprogramm direkt umgesetzt (Interventionsgruppe), in einem anderen Teil erst zu einem späteren Zeitpunkt (Kontrollgruppe). Ziel ist es, die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zwischen den beiden Gruppen zu vergleichen. Zudem soll die Umsetzbarkeit und Akzeptanz des Präventionsprogramms seitens der Adressaten geprüft werden.

Weitere Informationen zum Projekt Vernetzte www.Welten.

Förderung

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Publikationen


Schulsurvey zu problematischem Computer- und Glücksspiel

Im Rahmen einer Surveyuntersuchung an weiterführenden Schulen und Berufsschulen wurde das Glücks- und Computerspielverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener in Schleswig-Holstein untersucht.

Förderung

Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein

Publikationen


Rauchen in Film und Fernsehen

Einfluss auf europäische Jugendliche und politische Optionen

Tabakwerbung hat einen Einfluss auf den Beginn des Rauchens im Jugendalter. Deshalb haben die meisten EU- Mitgliedsstaaten Tabakwerbung eingeschränkt oder gänzlich verboten. Allerdings verhindert auch ein absolutes Tabakwerbeverbot nicht, dass rauchende Filmstars dazu beitragen, dass Jugendliche ein positives Image des Rauchens vermittelt bekommen. Der Fokus dieses Projektes lag daher auf einer Integration des Problems des Rauchens in Kinofilmen in die europäische Anti- Tabak-Strategie.

Generelle Ziele des Projekts:

Internationale Kooperationspartner:

Das IFT-Nord war der federführende Partner in diesem europäischen Projekt und somit hauptverantwortlich für dessen Durchführung.

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der Website www.smokefreemovies-europe.eu.

Förderung:

Europäische Kommission, Bundesministerium für Gesundheit

Publikationen


NICHTRAUCHEN.TIEFDURCHATMEN
Die Initiative des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein

Aufklärungs- und Sensibilisierungsinitiative für Eltern

Unter dem Dach der Präventionskampagne „NICHTRAUCHEN. TIEF DURCHATMEN” werden verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Schleswig-Holstein koordiniert.

Zu gesunden Entwicklungsbedingungen für Kinder und Jugendliche zählt, dass sie in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen und bei der Entscheidung für ein rauchfreies Leben unterstützt werden.

Unabhängig davon, ob Eltern selbst rauchen oder nicht, können sie ihre Kinder mit einfachen Mitteln vor dem Rauchen schützen. Kinder fangen seltener mit dem Rauchen an, wenn es für alle (rauchenden) Familienmitglieder eindeutige Regeln zum Rauchen gibt und Eltern zusätzlich eine klare Haltung dem Rauchen gegenüber zeigen.

Die Ziele des Elternprojektes sind, Eltern (und Interessierte) über die skizzierten Zusammenhänge aufzuklären und zu sensibilisieren, sie zu aktivieren, ihren Einfluss geltend zu machen und ihnen dabei Unterstützung zu bieten.

Unter dem Titel ElternStärke(n) fanden für die Zielgruppe der (rauchenden) Eltern von Schulkindern von 2010 bis 2011 entsprechende Informationselternabende an Schulen statt. Für diesen Projektzweig bestand eine Kooperation mit der KOSS, der LSSH und dem IQSH.

Flyer zur Elterninitiative in Schulen auf Deutsch
Flyer zur Elterninitiative in Schulen auf Russisch
Flyer zur Elterninitiative in Schulen auf Türkisch

Unter dem Titel Kindern leicht helfen wurden in den Jahren 2010 und 2011 Flyer mit Informationen für rauchende Eltern entwickelt und in Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein verbreitet.

In diesem Projektzweig kooperierten das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH), das Diakonische Werk Schleswig-Holstein (DW) und der Verband evangelischer Kindertageseinrichtungen Schleswig-Holstein e. V. (VEK). Die Umsetzung wurde durch die AOK NordWest gefördert.

Flyer zur Elterninitiative in Kindertageseinrichtungen auf Deutsch
Flyer zur Elterninitiative in Kindertageseinrichtungen auf Russisch
Flyer zur Elterninitiative in Kindertageseinrichtungen auf Türkisch

Förderung

Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein


Rauchstopp online

Das Online Programm für ein rauchfreies Leben

Konzeption, Begleitung und Weiterentwicklung eines Online-Programnms. Bei diesem Portal wurde ein nach Motivationsstadium differenzierter Ansatz umgesetzt.

Förderung

DAK-Gesundheit


Studie: Klasse2000

Evaluation eines Unterrichtsprogramms zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung in Hessen

Von 2004 bis 2009 wurde das Unterrichtsprogramm Klasse2000 in einer durch die AOK Hessen geförderten Studie an Schulklassen aus dem Bundesland Hessen evaluiert. Die in die Studie eingeschlossenen Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Nachbefragungen auf längerfristige Auswirkungen hin untersucht. Zum Programm Klasse2000 siehe www.klasse2000.de.

Förderung

Verein Programm Klasse2000 e.V.

Publikationen


Studie: Smokefree Class Competition

Evaluation des Nichtraucherwettbewerbs für Schulklassen in Polen

Es wurden in einer Kontrollgruppenstudie die Auswirkungen des Nichtraucherwettbewerbs Smokefree Class Competition an Schulklassen aus Polen untersucht.
Zum Wettbewerb siehe die Homepage Smokefree Class Competition.

Förderung

Europäische Kommission