Be Smart – Don’t Start: Eine Evaluationsstudie im Schuljahr 2026/2027
Hintergrund
Trotz der breiten Evidenzlage des Präventionsprogramms „Be Smart – Don’t Start“ wurden zuletzt keine neuen Erhebungen durchgeführt, die die Veränderungen des Tabak- und Nikotinproduktmarktes in den vergangenen Jahren berücksichtigen. So stieg beispielsweise der Konsum von E-Zigaretten seit dem Schuljahr 2021/2022 kontinuierlich an und war im Schuljahr 2023/2024 das am häufigsten benutzte Nikotinprodukt unter Jugendlichen (Hanewinkel & Hansen, 2024). Insbesondere durch solche Marktveränderungen ergeben sich im Kontext des Präventionsprogramms neue Forschungsfragen.
Ziele des Projekts
Durchführung einer aktuellen Evaluationsstudie im 30. Jahr der Durchführung von „Be Smart – Don’t Start“, um zu erfassen…
- wie „Be Smart – Don’t Start“ im Jahr 2026 von den teilnehmenden Lehrkräften und Schüler:innen bewertet wird,
- wie sich die Teilnahme am Präventionsprogramm auf die Nutzung alternativer Nikotinprodukte, insbesondere E-Zigaretten und Nikotinbeutel, auswirkt und
- welchen Einfluss die Programmteilnahme auf die Konsum-Einstellungen und -intention, die Wahrnehmung von Normen und das Wissen zu Nikotinprodukten von Schüler:innen hat.
Hierzu werden an „Be Smart – Don’t Start“ teilnehmende Klassen aus Nordrhein-Westfalen eingeladen, vor und nach dem Wettbewerbszeitraum einen Online-Fragebogen auszufüllen.
Kontakt
Dr. Vivien Suchert, Christopher Huken, M. Sc.
Laufzeit
Juli 2026 bis Dezember 2028
Förderung
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BiÖG) und Deutsche Krebshilfe (DKH)