STAD in Europa STAD in Europe Logo

STAD in Europa ist ein dreijähriges Alkoholpräventionsprojekt, das ab Juli 2016 durch die Europäische Kommission im Rahmen des Dritten Gesundheitsprogramms gefördert werden wird (Proposal number: 709661). Neben Deutschland beteiligen sich sechs weitere Staaten an dem Projekt: Niederlande, Tschechische Republik, Slowenien, Großbritannien, Spanien sowie Schweden, wobei die Federführung beim niederländischen Trimbos-Institut liegt. Das IFT-Nord ist der deutsche Partner in diesem Konsortium.

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist die Reduktion des Rauschtrinkens und seiner negativen Konsequenzen im Jugendalter durch die Verringerung der (freien) Alkoholverfügbarkeit in verschiedenen Settings, in denen Alkohol konsumiert werden kann. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Settings des Nachtlebens:

  1. Lokale, Kneipen, Diskos
  2. Alkoholausschank auf Veranstaltungen
  3. Trinken an öffentlichen Plätzen wie Straßen, Parks und Stränden („Rudeltrinken“)
  4. Trinken zu Hause („Vorglühen“)

Für alle Settings soll aufbauend auf Vorerfahrungen mit dem in Schweden seit langem umgesetzten und positiv evaluierten Ansatz STAD („STockholm prevents Alcohol and Drug problems) eine Intervention entwickelt, pilotiert und evaluiert werden. In Deutschland liegt der Schwerpunkt der Intervention auf der Reduzierung des "Vorglühens" zu Hause.

Beginn: 2016

Förderung

Europäische Kommission, Bundesministerium für Gesundheit